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30.3.15

Biermanufakturen in Berlin.

Die boomende Craft Bier-Szene begeistert immer mehr Berliner und Berlinbesucher. Die pulsierende Hauptstadt zählt mittlerweile 22 Biermanufakturen; kleine Brauereien, die dem einzigen an der Spree verbliebenen Bierkonzern ihre kreativen und individuellen Biere entgegensetzen – mit beeindruckendem Erfolg.

Der langjährige Auslandsreporter, Reisebuchautor und Bierliebhaber Peter Korneffel ist in die Szene eingetaucht. Mitgebracht hat er 22 Geschichten von mutigen Brauern und jungen Brauereien, so verblüffend und unterschiedlich wie ihre Biere. Spannende Exkursionen und – auch historisches – Hintergrundwissen runden das Ganze ab. Streifzüge durch die neue Berliner Brauereikultur: "Biermanufakturen in Berlin".

Der umfangreiche Serviceteil mit allen Adressen, Anfahrtswegen und Öffnungszeiten, Glossar, Terminen und Literaturtipps macht das Buch zu einem brandaktuellen Szeneführer.

Peter Korneffel, geboren in Münster, ist ausgebildeter Medienpädagoge und Kabarettist. Mitte der 1990er-Jahre tritt er von der Bühne ab und schreibt fortan als freier Korrespondent u.a. für DIE ZEIT, GEO, mare sowie als Autor mehrerer Reise- und Sachbücher.

9.3.15

Vom Pagen im Hotel Adlon bis zum Mauerfall. Ein Weg in die Gastronomie mit Hindernissen.

Wolfgang Hoebel wurde 1937 geboren und schaute als 5 Jähriger zum ersten Mal hinter die Kulissen der Gastronomie bei Lutter & Wegner, wo sein Vater als Oberkellner tätig war. -.-.- Nach dramatischen Kriegserlebnissen in einer Laube, be- gann er 1953 als Page im Hotel Adlon, avancierte schnell zum Oberpagen und begann nach einem Jahr seine Kellnerlehre. -.-.- Den 17. Juni 1953 hat er in der ersten Reihe am Brandenburger Tor erlebt. -.-.- Für einen hübschen Kochlehrling war sein Interesse größer, als für eine blonde Kaltmamsell. -.-.- 1959 übernahm er „sein“ erstes Hotel & Restaurant in der Sächsischen Schweiz, wo er ahnungslos eine Versorgungswüste für die Gäste vorfand. -.-.- 1966 wurde er im Rahmen eines Austauschabkommens zwischen Bulgarien und der DDR nach Sofia delegiert. Anschließend arbeitete er als Chefkellner und gastronomischer Leiter, dabei werden die gravierenden Gaststättenmängel beschrieben. -.-.- Die Spitze der Gastronomie als parteiloser Direktor erreicht, fiel er durch einen Richterspruch auf die Nase, weil er seine Parteisekretärin beleidigt hatte. -.-.- Wieder von unten angefangen, konnte er endlich durch den Mauerfall seinen ersehnten Gewerbeschein in der Hand halten und noch 10 Jahre nach der Wende erfolgreich ein Restaurant, bis in sein Rentenalter hinein, leiten. -.-.- 50 Jahre bizarre Gastronomie in einer außerordentlichen Zeit. Authentisch, punktiert und kompromisslos mit lockerer Feder geschrieben. -.-.- Ein interessantes Zeitzeugen-Dokument: "Vom Pagen im Hotel Adlon bis zum Mauerfall. Ein Weg in die Gastronomie mit Hindernissen"