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1.3.06

Philip K. Dick: A Scanner Darkly.

Der Roman "A Scanner Darkly" von Philip K. Dick, der als Kinoverfilmung mit Keanu Reeves, Winona Ryder und Robert Downey Jr. zur Zeit für Furore sorgt, spielt in der nahen Zukunft. Auf dem amerikanischen Kontinent wird ein erbarmungsloser Krieg gegen die Drogen geführt. Geheimagent Bob Arcor überwacht einen der gefährlichsten Dealer - und weiß nicht, dass dieser Mann kein anderer ist als er selbst. Eine erleuchtend-absurde Achterbahnfahrt durch alle Subkulturen, die es in Amerika je gegeben hat.

Die Fans von Schwarzenegger-Filmen werden manchmal in die Ecke von muskulösen und nicht besonders intelligenten Zeitgenossen gesteckt, die mit Freunden anpruchsvoller Science Fiction-Literatur nicht viel gemein haben. Stories von Philip K. Dick erfreuen erstaunlicherweise aber beide Zielgruppen, so liegt dem Schwarzenegger-Film "Total Recall" eine Kurzgeschichte von Dick zugrunde. Das Geheimnis seines kommerziellen Erfolgs liegt wohl darin, daß man sich diesen Film in der Erwartungshaltung anschauen kann, daß Schwarzenegger die Bösen dieser Welt (und auf dem Mars) wieder einmal verprügelt, aber auch als feinsinniges Spiel um einige philosphische Grundfragen, mit denen sich Philip K. Dick auch in anderen Romanen und Kurzgeschichten beschäftigt.

Auch der Film "Minority Report" (verfilmt von Steven Spielberg, in der Hauptrolle Tom Cruise) basiert auf einer gleichnamigen Kurzgeschichte (englische Verson, deutsche Version): Gefangen im eigenen System Im Washington, D.C. des Jahres 2080 ist die Überwachungstechnik so weit fortgeschritten, dass Verbrechen schon aufgespürt werden können, bevor sie begangen worden sind. Der Polizist John Anderton, Leiter der Abteilung für Verbrechensverhütung findet heraus, dass er selbst gejagt wird - wegen eines Mordes, den er noch nicht begangen hat. Er flieht und muss nun alles daran setzen, herauszufinden, ob er tatsächlich einen Mord begehen wird oder ob er einfach übel ausgetrickst wurde - und warum. So entwickelt sich die Geschichte eines Mannes auf der Flucht, der vor einem System flieht, an das er eigentlich fest glaubt.