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2.6.05

"Bambergs Beste Kneipen" - ironisch, augenzwinkernd und immer ehrlich.

Was ist gelb, viereckig und äußerst informativ? Nein, die Gelben Seiten sind hier nicht gemeint. Vielmehr geht es um den neuen Kneipenführer der Domstadt ? "Bambergs Beste Kneipen". Doch Gemeinsamkeiten bestehen durchaus: Beide Druckerzeugnisse sind äußerst nützlich und man bekommt alle Informationen auf einen Blick. Kneipenführer gibt es in Städten wie München oder Berlin wie Sand am Meer. Ein alter Hut also? Keineswegs, denn mit "Bambergs Beste Kneipen" geht Initiator und Autor Jens Severin gänzlich neue Wege.

"Wir drucken keine gekauften Werbetexte ab, vielmehr haben wir alle Kneipen persönlich besucht, bewertet und dadurch sind die Beschreibungen sehr authentisch und ehrlich"
betont Severin. Der 39-Jährige konnte bei seiner Arbeit auf die Erfahrung von 15 selbst geschriebenen Kneipenführern für andere Städte zurückgreifen. Berlin, Hamburg, Köln und München waren unter anderem schon Gegenstand seiner kritischen Feder, der Erfolg gab ihm bisher Recht:
"Einheimische und Touristen lechzen geradezu nach objektiven, nicht zu trockenen Büchern. Sie wollen neue Anregungen für einen schönen Abend haben und neue Lokale kennen lernen. Mit 'Bambergs Beste Kneipen' können wir allen Wünschen gerecht werden."
Auf 192 Seiten werden 120 Kneipen, Keller, Brauereigaststätten und Discos beschrieben. Für eine bessere Orientierung ist das Buch nicht alphabetisch, sondern nach Gebieten unterteilt. So haben etwa Austraßen-Besucher alle dortigen Lokale gleich auf einen Blick. Severin, der für die Texte verantwortlich zeichnet, entwickelte in den vergangenen acht Jahren einen ganz eigenen Schreibstil, der ironisch, spitz und immer ehrlich ist. Hier heißt es über das Café "Klein aber fein": "Publikum: Eher Freaks und schräge Schrate aus allen Ecken der Stadt, überwiegend positiv Verrückte mit lässigem Gemüt", dort schreibt Severin über das "Sternla": "Politisch korrektes Essen! Klartext: Freilaufendes Gemüse und Fleisch von glücklichen Tieren mit zertifizierter Musterbiographie, dynamisch gelebt, dynamisch geschlachtet." Neben dem Aha-Effekt zaubert er dadurch auch immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Leser. Doch was wäre ein Kneipenführer ohne entsprechend hochwertige Fotos? Aus diesem Grunde holte Severin Markus Raupach, Herausgeber des Online-Magazins bamberg-guide.de und Inhaber der Bamberger Medienagentur "Secret-Service", als Fotografen und Verleger mit ins Boot. Er sorgte dafür, dass in "Bambergs Beste Kneipen" nicht nur leere Gaststätten oder gestellte Bilder prostender Touristen zu sehen sind, sondern hochwertige Fotografien und amüsante Schnappschüsse. Außerdem wählte er aus den fast 500 Gastrobetrieben der Regnitzstadt diejenigen 111 aus, die nun im "Guide" unter die Lupe genommen werden.
"Das Buch wird durch die interessanten Bilder richtig lebendig. Es war nicht immer einfach, aber es hat sich gelohnt"
ist der gebürtige Bamberger von dem Ergebnis seiner Arbeit begeistert:
"Wir haben auf unseren Touren einige neue Kneipen entdeckt, viele Leute kennen gelernt und einen tollen Überblick über die Gastroszene der Domstadt bekommen."
So konnte Raupach viele neue Lokalitäten in seiner Heimatstadt entdecken und professionell in Szene setzen. (Quelle: Pressemitteilung von Simon Richter).

Die Website zum Buch.