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21.6.05

Die Kultur der Freiheit.

Im August 2005 erscheint das Buch "Die Kultur der Freiheit" von Udi Di Fabio, einem Richter, der in den politisch wichtigen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, die anstehen, Berichterstatter ist.

Lesen Sie ein Porträt: "Wird er der wichtigste Mann im Wahlkampf?", in: Welt am Sonntag vom 12. Juni 2005.

Worin es in diesem Buch geht: "FOCUS: Verfassungsgericht entscheidet im Juli über Europäischen Haftbefehl ? Berichterstatter übt Kritik an EU", in: Focus vom 20. Juni 2005.

14.6.05

Ludwig Erhard.

Gerüchteweise will die SPD im Bundestagswahlkampf 2005 statt Gerhard Schröder Ludwig Erhard plakatieren. Vielleicht sollten die Sozialdemokraten vorab einmal die im April 2005 in deutscher Übersetzung erschienene Biographie "Ludwig Erhard" von Alfred C. Mierzejewski studieren.

Alfred C. Mierzejewski ist Professor für Geschichte an der University of North Texas. Er ist Verfasser zahlreicher Publikationen zur deutschen Wirtschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert.

Als "Vater des deutschen Wirtschaftswunders" gefeiert, ist er doch ein großer Unbekannter geblieben. Ludwig Erhard war stets ein unabhängiger Geist, der sich von niemandem vereinnahmen ließ. Auch als Politiker blieb er unbequem. Gerade heute ist vom Begründer der Sozialen Marktwirtschaft, der den Deutschen Freiheit und Wohlstand brachte, viel zu lernen.

Die erste große Erhard-Biografie seit Jahren schildert die "durch und durch unorthodoxe Laufbahn" (Klaus Hildebrand) dieses Visionärs und Ausnahmepolitikers. Aus bescheidenen Verhältnissen stammend blieb der 1897 in Fürth geborene Erhard ein Leben lang den liberalen Grundsätzen seines Elternhauses treu und ließ sich nie von den totalitären Ideologien des 20. Jahrhunderts verführen. Schon im Frühjahr 1944 entwarf der promovierte Wirtschaftswissenschaftler unter großer Gefahr eine Denkschrift, in der er wirtschaftspolitische Maßnahm en für die Zeit nach der deutschen Niederlage vorschlug. Darin findet sich in Grundzügen skizziert, was nach 1945 zur Anwendung kam.

Alfred C. Mierzejewski zeigt in seiner analytisch brillanten, auf umfangreichem Quellenmaterial beruhenden Lebens- und Wirkungsgeschichte Erhards, dass dessen Bedeutung für die Geschichte der Bundesrepublik gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Obwohl er als Wirtschaftsminister mit der Durchsetzung der Sozialen Marktwirtschaft zum "Vater des deutschen Wirtschaftswunders" wurde, ist er als Kanzler tragisch gescheitert. Doch Erhards Ideen, sein Kampf für freien Welthandel und die Eigenverantwortung des Bürgers, gegen Kartelle und das Ausufern des modernen Wohlfahrtsstaates sind überraschend aktuell.

11.6.05

Winning.

Man bezeichnet ihn als den besten Manager des 20. Jahrhunderts. Nach seinem Aufstieg zum Chef hat er als erstes 100.000 Mitarbeiter gefeuert. Er empfiehlt, regelmäßig zehn Prozent seiner Mitarbeiter rauszuschmeißen und zwar die schlechten. 20 Prozent leisteten hingegen Überdurchschnittliches und sollten gelobt, belohnt und gefördert werden. Im Mai 2005 ist die deutsche Übersetzung des Buches "Winning" erschienen, in denen er die Erfahrungen seines Lebenswerkes zusammengefaßt hat. Er heißt Jack Welch und hat mit seiner General Electric Wettbewerber wie Siemens weit abgehängt. Heute nimmt nicht nur Siemens ihn sich zum Vorbild.

Bio mit Brief und Siegel in Gastronomie und Hotellerie.

"Bio mit Brief und Siegel in Gastronomie und Hotellerie" - so lautet der Titel einer neu erschienenen Broschüre des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) e.V. Auf 14 Seiten erfahren die Betreiber und Inhaber von Gaststätten und Hotels alles Wissenswerte über die Kriterien für eine Bio-Zertifizierung.

Broschüre Bio-Zertifikat für Gaststätten und Hotels

"Es ist wichtig, nicht nur konsequent Bio-Produkte zu verwenden, sondern dies auch dem Gast mitzuteilen", sagt Gastronom Ullrich Langhoff, Inhaber des Restaurants "Lippeschlößchen" in Wesel und Vorsitzender der Kreisgruppe Wesel des Hotel- und Gaststättenverbandes. Bereits seit zwei Jahren stehen bei ihm bio-zertifizierte Gerichte auf der Karte. Gerade in der Gastronomie entschieden sich immer mehr Betriebe für die Verwendung von Bio-Produkten, so der Ökologische Großküchenservice (ÖGS). Das Bio-Zertifikat sei für den Erfolg des Angebotes ein wichtiger Baustein, denn es stehe für Glaubwürdigkeit, Transparenz und Sicherheit.

"1.000 Küchen-Projekt" unterstützt Umsteigerbetriebe

Das Projekt wird unterstützt von der Initiative für Gemeinschaftsverpflegung (GV) "1.000 Küchen mit Bio-Zertifikat". Monatlich vergeben die Initiatoren (Salomon Hitburger, ÖGS, Marktgesellschaft der Naturland-Bauern, Nestlé FoodServices und Demeter Felderzeugnisse) einen Gutschein an Umsteigerbetriebe zur anteiligen Kostenerstattung der Bio-Zertifizierung in Höhe von bis zu 500 Euro.

Bereits im ersten Quartal 2005 konnten sich die LVM Versicherungen Münster, das Franziskuswerk Schönbrunn, eine soziale Einrichtung der Behindertenhilfe mit täglich 1050 Essen, sowie der Kindercaterer "TOMS Küche!" aus Münster über den finanziellen Zuschuss freuen. Anfang Juli gibt die GV-Initiative die neuen Gewinner des zweiten Quartals 2005 bekannt. Für die Initiatoren der GV-Initiative steht fest: Der Bio-Markt wird weiter wachsen und ist bereits jetzt ein wichtiger Motor in der Lebensmittelbranche.

Noch bis Ende 2005 kann sich jeder Betrieb der Außer-Haus-Verpflegung für einen Gutschein bewerben. Auf der Homepage www.1000biokuechen.de finden interessierte Betriebe das Bewerbungsformular sowie weitere Informationen zum Ablauf der Bio-Zertifizierung.

Die neue Broschüre ist bei allen Landesverbänden und beim Bundesverband des DEHOGA ab sofort erhältlich. (Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbandes Ökolandbau).

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8.6.05

Fantastic: The Life of Arnold Schwarzenegger.

In diesen Tagen erscheint - vorerst in englischer Sprache - die neueste Biographie des Mannes, der der nächste amerikanische Präsident werden könnte: "Fantastic: The Life of Arnold Schwarzenegger" von Laurence Leamer und Mel Foster.

Lesen Sie über Arnold Schwarzenegger auch einen Artikel "Schwarzenegger im Streit mit allen" von Uwe Schmitt, in: Die Welt vom 8. Juni 2005.

5.6.05

Wein in der Gastronomie.

Im Oktober 2005 erscheint das Buch "Wein in der Gastronomie" von Sabine Ernest-Hahn. Die Autorin erläutert, wie das Potenzial des Weins als Ertragsfaktor ausgeschöpft werden kann. Sie beschreibt, wie man durch cleveren Einkauf, Kosten sparende Vorratshaltung und einer an den Erwartungen des Gastes orientierten Kalkulation mit Wein wesentlich mehr verdienen kann.

Sabine Ernest-Hahn ist als Weinexpertin, Referentin und Jurorin in Deutschland und in der Schweiz tätig. Nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau führte sie ihr Weg nach Frankreich an die Weinuniversität von Bordeaux. Zurück in Deutschland, arbeitete sie als Sommelière und begann ihre Tätigkeit als Seminarleiterin zur Fortbildung von Fachkräften in Gastronomie und Handel. Seit 1995 ist sie selbständig als Weinexpertin tätig und im Rahmen ihrer Arbeit in regem Kontakt mit Gastronomen und Händlern.

  • Von der Auswahl des Weins über die Kalkulation bis hin zum perfekten Weinservice. Ein umfassender Ratgeber für die Gastronomie.
  • Wein besitzt das Potenzial, als Ertragsfaktor eine große Rolle zu spielen.
  • Wie man mit Weinkompetenz Profil erlangen und neue Kunden gewinnen kann.

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Mit HACCP sicher ans Ziel!

Gerade erschienen ist die 5. Auflage von "Mit HACCP sicher ans Ziel!" von Ulrike Arens-Azevedo und Heinz Joh, eine Praxishilfe mit Arbeitsblättern für die Umsetzung betriebseigener Hygienemaßnahmen und Kontrollen zur Qualitätssicherung in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Ohne unnötigen Aufwand, kann der Pflicht der Gefährdungsanalyse und Überwachung kritischer Stufen genüge getan werden. Die vorgeschriebene Dokumentation ist anhand der Formblätter des Buches unproblematisch. Das Buch hilft beim Aufbau eines HACCP-Konzepts, wie es die Lebensmittelhygiene-Verordnung fordert. Die Sicherheit der Lebensmittelqualität kann durch Prozesslenkung und Kontrollen sichergestellt wrden. Das Buch enthält die gesetzlichen Grundlagen bis hin zu Checklisten, Formularen und Tipps für die Schulungen des Personals.

2.6.05

"Bambergs Beste Kneipen" - ironisch, augenzwinkernd und immer ehrlich.

Was ist gelb, viereckig und äußerst informativ? Nein, die Gelben Seiten sind hier nicht gemeint. Vielmehr geht es um den neuen Kneipenführer der Domstadt ? "Bambergs Beste Kneipen". Doch Gemeinsamkeiten bestehen durchaus: Beide Druckerzeugnisse sind äußerst nützlich und man bekommt alle Informationen auf einen Blick. Kneipenführer gibt es in Städten wie München oder Berlin wie Sand am Meer. Ein alter Hut also? Keineswegs, denn mit "Bambergs Beste Kneipen" geht Initiator und Autor Jens Severin gänzlich neue Wege.

"Wir drucken keine gekauften Werbetexte ab, vielmehr haben wir alle Kneipen persönlich besucht, bewertet und dadurch sind die Beschreibungen sehr authentisch und ehrlich"
betont Severin. Der 39-Jährige konnte bei seiner Arbeit auf die Erfahrung von 15 selbst geschriebenen Kneipenführern für andere Städte zurückgreifen. Berlin, Hamburg, Köln und München waren unter anderem schon Gegenstand seiner kritischen Feder, der Erfolg gab ihm bisher Recht:
"Einheimische und Touristen lechzen geradezu nach objektiven, nicht zu trockenen Büchern. Sie wollen neue Anregungen für einen schönen Abend haben und neue Lokale kennen lernen. Mit 'Bambergs Beste Kneipen' können wir allen Wünschen gerecht werden."
Auf 192 Seiten werden 120 Kneipen, Keller, Brauereigaststätten und Discos beschrieben. Für eine bessere Orientierung ist das Buch nicht alphabetisch, sondern nach Gebieten unterteilt. So haben etwa Austraßen-Besucher alle dortigen Lokale gleich auf einen Blick. Severin, der für die Texte verantwortlich zeichnet, entwickelte in den vergangenen acht Jahren einen ganz eigenen Schreibstil, der ironisch, spitz und immer ehrlich ist. Hier heißt es über das Café "Klein aber fein": "Publikum: Eher Freaks und schräge Schrate aus allen Ecken der Stadt, überwiegend positiv Verrückte mit lässigem Gemüt", dort schreibt Severin über das "Sternla": "Politisch korrektes Essen! Klartext: Freilaufendes Gemüse und Fleisch von glücklichen Tieren mit zertifizierter Musterbiographie, dynamisch gelebt, dynamisch geschlachtet." Neben dem Aha-Effekt zaubert er dadurch auch immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Leser. Doch was wäre ein Kneipenführer ohne entsprechend hochwertige Fotos? Aus diesem Grunde holte Severin Markus Raupach, Herausgeber des Online-Magazins bamberg-guide.de und Inhaber der Bamberger Medienagentur "Secret-Service", als Fotografen und Verleger mit ins Boot. Er sorgte dafür, dass in "Bambergs Beste Kneipen" nicht nur leere Gaststätten oder gestellte Bilder prostender Touristen zu sehen sind, sondern hochwertige Fotografien und amüsante Schnappschüsse. Außerdem wählte er aus den fast 500 Gastrobetrieben der Regnitzstadt diejenigen 111 aus, die nun im "Guide" unter die Lupe genommen werden.
"Das Buch wird durch die interessanten Bilder richtig lebendig. Es war nicht immer einfach, aber es hat sich gelohnt"
ist der gebürtige Bamberger von dem Ergebnis seiner Arbeit begeistert:
"Wir haben auf unseren Touren einige neue Kneipen entdeckt, viele Leute kennen gelernt und einen tollen Überblick über die Gastroszene der Domstadt bekommen."
So konnte Raupach viele neue Lokalitäten in seiner Heimatstadt entdecken und professionell in Szene setzen. (Quelle: Pressemitteilung von Simon Richter).

Die Website zum Buch.