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31.5.05

Design and Equipment for Restaurants and Foodservice.

Die zweite Auflage des Standardwerks "Design and Equipment for Restaurants and Foodservice. A Management View" von Costas Katsigris und Chris Thomas ist erschienen, ein tiefschürfender Text mit vielen Details, der die letzten Trends im Design und die neuesten technologischen Entwicklungen berücksichtigt. Verantwortliche von Restaurants und Caterer und ihre Berater finden alles, was sie ueber die Planung, den Einkauf und die Wartung gastronomischer Betriebe wissen muessen. Zum Inhaltsverzeichnis.

Regonale Literatur bekannt machen.

Wieviele Bücher gibt es in den Zimmern Ihres Hotels? Sind darunter auch Bücher lokaler Autoren? Auch mit einer Widmung des Autors? Lesen Sie mehr über "Das Buch auf dem Nachttisch..." von Bernd Röthlingshöfer, in dem er eine nachahmenswerte Idee des Hotels Leipziger Hof vorstellt.

Meines Erachtens spricht nichts dagegen, druckfrische Exemplare zusätzlich auch zum Verkauf anzubieten...

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Wer nichts wird, wird Wirt - How to Open a Bar.

Viele träumen davon, einmal ein Lokal zu eröffnen, eine Kneipe, eine Bar, ganz nach den eigenen Vorstellungen. Maki Frankl hat es getan. Eben noch arbeitslos, gehörte ihm kurz darauf ein Münchener In-Lokal. Wie das geht, erklärt er am Beispiel seiner Bar "Nage & Sauge" in seinem Buch "Wer nichts wird, wird Wirt - How to Open a Bar" und gewährt dabei Einblicke in viele wohl gehütete Geheimnisse der Gastronomie. "How to Open a Bar" ist die ebenso spannende wie komische Geschichte eines Erfolges. Erscheint im Oktober 2005.

23.5.05

Internet und Persoenlichkeit.

Immer mehr Deutsche surfen im Internet: Nach einer Umfrage von TNS Emnid waren 2004 bereits 52,7 Prozent aller Deutschen online. Ob und wie das Internet genutzt wird, hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel von finanziellen und bildungsbezogenen Voraussetzungen sowie vom Alter der User. Die Internetnutzung ist jedoch auch eine "Sache der Persönlichkeit". Ein von Karl-Heinz Renner, Astrid Schütz und Franz Machilek herausgegebenes Buch "Internet und Persönlichkeit. Differentiell-psychologische und diagnostische Aspekte der Internetnutzung" über den aktuellen Stand der persönlichkeitspsychologischen Internetforschung stellt in fünf Abschnitten mit insgesamt 24 Kapiteln verschiedene Aspekte zum Thema "Internet und Persönlichkeit" dar.

Im ersten Abschnitt des Bandes geht es unter anderem um die Rolle von Persönlichkeitsmerkmalen beim E-Learning. Für eine hohe Effektivität der Mediennutzung in sogenannten virtualisierten Lehr-Lernkontexten ist beispielsweise die computerbezogene Selbstwirksamkeitserwartung entscheidend. Damit ist ein spezifisches Persönlichkeitsmerkmal gemeint: das Vertrauen darauf, computer- und internetbezogene Probleme aufgrund der eigenen Kompetenzen meistern zu können. Solche computerbezogenen Selbstwirksamkeitserwartungen sind bei Männern höher ausgeprägt als bei Frauen und werden auch als eine wichtige Bedingung für den 'Gender Gap' in der Internetnutzung diskutiert, der in einem anderen Kapitel des Bandes im Mittelpunkt steht. Nach wie vor verwenden nämlich Frauen das Internet weniger intensiv und vielfältig als Männer.

Der Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Kommunikation im Internet wird im zweiten Abschnitt untersucht. So wird zum Beispiel gezeigt, dass emotional instabile Personen insbesondere bei Konflikten und Meinungsverschiedenheiten E-Mail gegenüber einem persönlichen Gespräch bevorzugen. Extravertierte Personen dagegen kommunizieren gerade in solchen Situationen lieber im direkten Gespräch. Warum ist das so? Emotional instabile Personen sind unter anderem durch soziale Ängstlichkeit gekennzeichnet und werden deshalb in schwierigen sozialen Interaktionen versuchen, ihre Unsicherheit zu reduzieren und die Kontrolle über die Situation zu erhöhen. Dies ist mit e-mail-basierter Kommunikation eher möglich, da hierbei kein direkter Austausch von Angesicht zu Angesicht stattfindet und genauer und länger überlegt werden kann, was zum Ausdruck gebracht werden soll und wie. Extravertierte dagegen werden wegen ihrer höheren sozialen Kompetenz auch bei konflikthaften Kommunikationsanlässen das direkte Gespräch suchen, in dem Meinungsverschiedenheiten schneller und unmittelbarer geklärt werden können als durch einen zeitlich versetzten E-Mail-Verkehr.

Das Internet ist nicht nur ein Raum, um zu kommunizieren, sondern auch eine Bühne, auf der sich Menschen begegnen, um Selbstbilder bzw. Eindrücke zu vermitteln. Dass es um Selbstdarstellung und Eindruckslenkung geht, ist bei bestimmten Internetdiensten, wie z.B. privaten Homepages oder Annoncen auf Online-Kontaktseiten, offensichtlich. Zwei Kapitel im dritten Abschnitt des Buches beschäftigen sich mit diesen "selbstdarstellungsträchtigen" Möglichkeiten des Internet. Private Homepages sind nicht-kommerzielle Web-Seiten, auf denen eine Person ihre private Identität einem sehr großen, potenziell weltweiten Publikum vorstellen kann. Muss man da nicht ziemlich narzisstisch sein, um so etwas zu tun? Offensichtlich nicht! Bei einem Vergleich zwischen Homepage-Besitzern und Studierenden ohne eigene Homepage resultierten keine signifikanten Unterschiede im Hinblick auf Narzissmus. Vielen Homepagebesitzern scheint es zudem gar nicht so sehr darum zu gehen, die eigene Person darzustellen; sie wollen anscheinend vor allem das neue Medium erproben und dabei ihre Computerkenntnisse verbessern.

In einem weiteren Abschnitt werden u.a. die personalen Bedingungen der Internetsucht untersucht. Persönlichkeitsmerkmale, wie z.B. Selbstregulationskompetenzen und Medienkompetenz kommen in Wechselwirkung mit anderen Faktoren als potenzielle Bedingungen sowohl für funktionalen aber auch für dysfunktional-süchtigen Internetgebrauch infrage. Zu klären, welcher Einfluss solchen Personvariablen bei der Internetsucht zukommt, ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Interventionsmaßnahmen.

Im letzten Abschnitt des Bandes wird die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen in der internetgestützten Personalanwerbung und -auswahl, dem so genannten E-Recruiting, erörtert. Bei solchen Formen der web-basierten Personalanwerbung und -selektion werden auch berufsbezogene Persönlichkeitsmerkmale erhoben, deren Relevanz für die Eignungsdiagnostik unbestritten ist. Dabei geht es nicht nur darum, solche Persönlichkeitsmerkmale zu erheben und eignungsdiagnostisch zu verwerten, sondern auch um die möglichst effiziente Rückmeldung der Ergebnisse an die Bewerber und daraus abgeleitete Empfehlungen. Persönlichkeitsmerkmale sind aber auch bedeutsam für die Frage, ob überhaupt und wie sich Personen am E-Recruiting beteiligen. So kann in einem Kapitel gezeigt werden, dass Persönlichkeitsmerkmale wie Leistungsmotivation, Risikobereitschaft und die wahrgenommenen Erwartungen von Unternehmen und Mitbewerbern besonders mit der aktiven Nutzung von E-Recruiting verbunden sind.

Insgesamt bietet das Buch eine persönlichkeitspsychologische Fundierung von "human factors" im Internet. Es ist für alle von Interesse, die in Forschung und Praxis mit dem bzw. über das Internet arbeiten. (Quelle: Pressemitteilung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg).

21.5.05

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in den Gastronomie- und Ernaehrungsberufen.

Vom 10. bis 12. März 2004 fanden an der Technischen Universität Darmstadt die 13. Hochschultage statt. Rahmenthema der Veranstaltung war die Berufsbildung in der globalen Netzwerkgesellschaft. Zur Diskussion gestellt wurden vor allem Chancen und Risiken der Vernetzung von Lern-, Arbeits-, Wissens- und Bildungsprozessen.

Der 4. Band einer insgesamt 24 Tagungsbände umfassenden Reihe ("Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in den Gastronomie- und Ernährungsberufen" von Heinrich Meyer und Barbara Toepfer) befaßt sich mit der nachhaltigen Entwicklung der Berufsaus- und weiterbildung in den Gastronomie- und Ernährungsberufen. Anhand von Unterrichtsbeispielen unterschiedlicher Institutionen und Schulen werden neue Perspektiven für die berufliche Bildung aufgezeigt.

11.5.05

Die Reformluege.

Albrecht Müller war Redenschreiber von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller. Von 1973 bis 1982 leitete er die Planungsabteilung im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt und Helmut Schmidt. Wenn man es auf den Punkt bringen will: er ist mit dafür verantwortlich, daß damals die Staatsquote massiv hochgetrieben worden ist, worunter wir heute noch leiden. Zur Zeit tanzt er den Lafontaine und macht, so der Eindruck, den man als neutraler Beobachter gewinnen muß, Wahlkampf für die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit. Die SPD ist zu feige, ihn aus der Partei zu schmeißen.

Ende 2004 ist sein Buch "Die Reformlüge: 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren" erschienen.

Lesen Sie ein Interview mit Albrecht Müller: "'Marktwirtschaft lebt doch nicht von Moral'" von Matthias Breitinger, in: Netzeitung vom 11. Mai 2005.

9.5.05

Das Menu.

Die Art und Weise, wie Speisen und Getränke heutzutage dargereicht und konsumiert werden, hat ihren Ursprung auch in früheren Darreichungsformen und Konsumgewohnheiten.

Nach der französischen Revolution (1789-1799) eröffneten viele der arbeitslos gewordenen Küchenchefs von Adelshäusern Restaurants oder fanden darin eine Beschäftigung, sowohl in Paris aber auch im Exil, vor allem im reichen London. 1804 gab es in Paris bereits mehr als 500 Restaurants. In den bürgerlichen Restaurants eroberte sich - wenn man es so ausdrücken will - die Bourgeosie die Konsumgewohnheiten des Adels. "Rules", Londons ältestes Restaurant (1798) exisitiert noch heute.

Bereits 1651 hatte Pierre Francois de la Varenne (1615-78) in seinem Kochbuch "Le Vrai Cuisinier Francois" die Kochpraktiken in den Häusern des französischen Adels zusammenfassend dargestellt.

In Deutschland erschien 1832 "Der Geist der Kochkunst" von Carl Friedrich von Rumohr, in dessen drittem Kapitel auch auf die Erziehung zum Essen, das Verhalten bei Tisch, die Festessen und Schlemmereien sowie die Kochkunst für Kranke eingegangen wird.

Dr. phil. Carl Ernst von Malortie ist Oberhofmarschall und Reisemarshall des Königs von Hannover gewesen. 1878 erschien sein illustriertes Buch "Der Hof - Marschall. Handbuch zur Einrichtung und Führung eines Hofhalts", das wegen der Aufnahme zahlreicher historischer Menüs auch von kulturgeschichtlichem Interesse ist.

Ebenfalls nur noch antiquarisch zu beschaffen, ist sein Werk "Der Hof - Marschall. Handbuch zur Einrichtung und Führung eines Hofhalts". Es befaßt sich mit höfischen Belange, von der Küche bis hin zu geschichtlichen Ereignissen, gewissermaßen eine letzte Bestandsaufnahme im Vorgriff auf die erst 1918 reichlich späte Abschaffung der Macht des Adels in Deutschland, denen man in Frankreich 129 Jahre früher die Rüben abgehackt hatte.

Eine Untersuchung von Gotthardt Frühsorge "Der Intendant der höfischen Welt. Unico Ernst von Malortie am königlichen Hof in Hannover" bietet auf biografischer Grundlage Erkenntnisse über die Funktion des höfischen Zeremoniells. Diese Untersuchung ist Teil des 2004 erschienenen Buches "Stand und Repräsentation. Kultur- und Sozialgeschichte des hannoverschen Adels vom 17. bis zum 19. Jahrhundert", herausgegeben von Silke Lesemann und Annette von Stieglitz, Hannoversche Schriften zur Regional- und Lokalgeschichte 17.

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Baerlauch.

Über 70 Rezepte enthält das Buch "Bärlauch" von Jörg Schauenburg und darüber hinaus ein "Bärlauch-Handbuch" mit den wichtigsten Informationen zu Pflanzenkunde, Wirkstoffen, Anbau und Verarbeitung.

Siehe auch: "Verwechslungsgefahr bei Bärlauch".

8.5.05

SuperFood.

"Superfood" nennt sich ein weiteres Ernährungskonzept aus den USA, das als "revolutionär" vermarketet wird. In den USA wurden von der englischen Originalausgabe von Steven Pratt und Kathy Matthews mehr als 500.000 Exemplare verkauft. Seven Pratt ist ein renommierter Arzt und Ernährungsforscher. Kathy Matthews ist eine Autorin, die bereits andere Fachbücher zu Ernährungsfragen veröffentlicht hat.

Das Konzept: Es gibt 14 Nahrungsmittel, die alles enthalten, was der Mensch braucht:
  • Blaubeeren
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Hafer
  • Joghurt
  • Kürbis
  • Lachs
  • Orangen
  • Putenbrust
  • Soja
  • Spinat
  • Tee
  • Tomaten
  • Walnüsse
Wer diese Nahrungsmittel regelmäßig in seinen Speiseplan einbaut, kann sich demnach gesunder ernähren, ganz ohne komplizierte Regeln und Verbote.

Jedem dieser Nahrungsmittel ist ein eigenes Kapitel gewidmet mit allen wichtigen Nährstoffinformationen, praktischen Einkaufs- und Küchentipps, Rezepten und Alternativprodukten. Enthalten sind auch Menüvorschläge für eine komplette Woche.

Man mag von solchen Ernährungskonzepten und Diäten wie z.B. der Atkins-Diät halten, was man will. Als Gastronom muß und sollte man damit rechnen, daß ein Teil der Gäste diese Konzepte kennt und ihre Empfehlungen schätzt oder gar einhält. Es kann also nichts schaden, in seiner Speisekarte ein wenig oder auch mehr darauf einzugehen. Beim Ernährungskonzept "SuperFood" fällt das ja auch gar nicht so schwer. Die empfohlenen Lebensmittel sind ja ohnehin Bestandteil der meisten Speisekarten oder sogar im Trend, von Hafer und Soja - ausgenommen vegetarische Restaurants - vielleicht mal abgesehen.

7.5.05

Culinaria, Europaeische Spezialitaeten.

coverDie im Juni 2005 erscheinende, zweibändige, opulent ausgestattete Publikation "Culinaria, Europäische Spezialitäten" von Andre Domine, Joachim Römer und Michael Ditter lädt die Leser ein zu einer kulinarischen Reise durch Europa. Im ersten Band sind die Stationen England, Schottland und Irland, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland, Rußland, Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn, Österreich, die Schweiz, Deutschland und die Niederlande. Dabei werden rund 1200 Spezialitäten und 300 Rezepten vorgestellt. Der zweite Band von Culinaria setzt die kulinarische Reise durch Europa fort - mit Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland und der Türkei.

Andre Domine (geb. 1946 in Hamburg), lebt am Fuß der Pyrenäen. Er arbeitet seit 18 Jahren als freier Journalist. Er ist Autor und Herausgeber von Wein- und Gastrobüchern im Pyrenäenvorland, sowie Südfrankreich-Korrespondent für mehrere Wein- und Gourmetzeitschriften, wie z. B. für die Zeitschriften 'Feinschmecker' und 'Alles über Wein'.

Joachim Römer, Jahrgang 1943, ist die feine Zunge Kölns. Seit vielen Jahren nimmt er die Restaurants der Region unter die Lupe.

2.5.05

Hitlers Volksstaat.

Götz Aly betrachtet in seinem Buch "Hitlers Volksstaat" die nationalsozialistsche Diktator in der Zeit von 1933 bis 1945 aus einem Blickwinkel, der sie als Gefälligkeitsdiktatur zeigt. Hitler, die Gauleiter, Minister und Staatssekretäre agierten als klassische Stimmungspolitiker. Sie fragten sich täglich, wie sie die Zufriedenheit der deutschen Mehrheitsbevölkerung sichern konnten. Auf der Basis von Geben und Nehmen erkauften sie sich deren Zustimmung oder wenigstens Gleichgültigkeit durch eine Fülle von Steuerprivilegien, mit Millionen Tonnen geraubter Lebensmittel und mit der Umverteilung des "arisierten" Eigentums von verfolgten und ermordeten Juden aus ganz Europa. Den Deutschen ging es im Zweiten Weltkrieg besser als je zuvor, sie sahen im nationalen Sozialismus die Lebensform der Zukunft - begründet auf Raub, Rassenkrieg und Mord.

Götz Aly, geboren 1947 in Heidelberg, ist derzeit Gastprofessor am Fritz-Bauer-Institut der Universität Frankfurt am Main, einem Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Er ist Träger des Heinrich-Mann-Preises der Akademie der Künste zu Berlin und des Marion-Samuel-Preis der Stiftung Erinnern.

"Hitlers Volksstaat" wird zur Zeit heftig diskutiert. Lesen Sie es, damit Sie mitreden können - auch am Stammtisch, an der Bar.

1.5.05

Neue Restaurants.

Der Restaurant-Boom der letzten zwanzig Jahre hat dazu geführt, daß immer mehr und immer verschiedenere Restaurants in den Metropolen der Welt eröffnen. Je teurer privater Wohnraum in Großtädten geworden ist, umso mehr werden Restaurants zu Ersatzbühnen, auf denen sich das soziale Leben abspielt und die eigene Identität in Szene gesetzt wird. Essen gehen hat im 21. Jahrhundert weniger mit Ernährung als mit Entertainment zu tun.

"Neue Restaurants" von Bethan Ryder greift diesen Trend auf und präsentiert die schönsten und inspirierendsten Lokale weltweit. Nach einer kurzen historischen Einführung ist das Buch in fünf Kapitel geteilt: Moderne Klassiker, Retro Pop, Global, New Baroque, High Concept - alles Orte der kulinarischen und ästhetischen Verführung, gestaltet von Designern wie Philippe Starck, David Rockwell, Marc Newson und Karim Rashid.

Erlaubt - Verboten in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung.

Das seit vielen Jahren in der Branche geschätzte Buch "Erlaubt - Verboten in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung" von Lutz Bertling wurde für die Neuauflage wiederum erweitert und aktualisiert. Es vermittelt Gastronomen und den Verantwortlichen in der Gemeinschaftsverpflegung die Grundlagen des Lebensmittelrechts für die tägliche Praxis. Neben den lebensmittelrechtlichen Vorschriften erhält der Leser ausführliche Informationen über die Hygienevorsorge - die einzelnen Kennzeichnungselemente - die Zusammensetzung und Beschaffenheit bestimmter Lebensmittel sowie - die Praxis der Lebensmittelüberwachung.

Die Neuregelungen der "Basisverordnung des Europäischen Lebensmittelrechts" sowie die vom Europäischen Parlament im April 2004 verabschiedete "Verordnung über Lebensmittelhygiene" wurden - neben zahlreichen weiteren geänderten Vorschriften des Lebensmittelrechts - in der vorliegenden Neuauflage berüksichtigt.