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31.8.04

Hennings Suppen.

Suppen sind ein häufig unterschätzter und vernachlässigter Bestandteil unseres Speiseplans ? dabei können sie als leckere Fitmacher jede Menge Punkte sammeln.

Henning Krautmacher, Frontmann der Kölner Mundart-Band "De Höhner" und ebenso fähiger wie engagierter Hobbykoch, präsentiert in "Hennings Suppen", einem ganz besonderen Kochbuch, vierzig seiner Lieblings-Suppenrezepte. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass Sie aus ernährungsphysiologischer Sicht äußerst empfehlenswert sind und sich nicht zuletzt in Henning Krautmachers aufreibendem Musikerleben als gesunder und schmackhafter Imbiss bestens bewährt haben. Anspruchsvoll bebildert und mit zahlreichen Serviertipps versehen, profiliert sich der populäre Autor hier auf ganz neue Art.

"Hennings Suppen" ist im Heel Verlag erschienen. Eines seiner Suppenrezepte wurde auch von der Sendung ServiceZeit des Westdeutschen Rundfunks veröffentlicht.

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30.8.04

Thekengespraeche: Oekonomie des Terrorismus.

Bruno S. Frey, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Theorie der Wirtschaftspolitik und Aussermarktliche Ökonomik am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich, ist wohl der bekannteste lebende Ökonom an der Schnittstelle von Ökonomie und Psychologie. Sein neuestes Werk "Dealing With Terrorism: Stick or Carrot", das am 1. September 2004 in englischer Sprache herauskommen wird und dessen Übersetzung ins Deutsche noch aussteht, sorgt vorab für Furore, auch vor dem Hintergrund, daß sich in der amerikanischen Regierung die Einsicht breit macht, man könne den Kampf gegen den Terrorismus allein mit militärischen Mitteln nicht gewinnen (siehe dazu: "Bush schürt Terrorangst", in: Focus vom 30. August 2004).

Lesen Sie über die Erkenntnisse und provozierenden Thesen seines Werkes ein Interview mit Bruno S. Frey: "Selbstmordattentäter sind in einem gewissen Sinne vernünftig" von Michael Krobath und Alain Zucker, in: Die Weltwoche Nr. 34/2004.

25.8.04

Brockhaus Ernaehrung.

coverDas jüngst in zweiter Auflage erschienene Sachlexikon Brockhaus Ernährung verspricht "alles zur bewussten Ernährung". 3 500 Stichwörter aus den Bereichen Gesundheit, Lebensmittelkunde, Verbraucherschutz, Küche, Diätetik und Gewichtsreduktion erklärt der "Brockhaus Ernährung" gut verständlich und sachlich fundiert. Zahlreiche ausgewiesene Experten unter der wissenschaftlichen Leitung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. haben an diesem Band der renommierten Brockhaus-Redaktion mitgearbeitet.

Mit seiner ansprechenden Aufmachung und den zahlreichen Abbildungen ist der Band nicht nur ein unverzichtbarer Ratgeber für die Küche, sondern auch ein wahrer Augenschmaus.

Ein Probekapitel (PDF) kann auf der Website des Verlage heruntergeladen werden.

23.8.04

Sonderheft "Spektrum der Wissenschaft": Forschung für Essen und Trinken.

"Forschung für Essen und Trinken" ist der Titel eines Dossier-Sonderheftes der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft". Es klingt so einfach: Weil wir Hunger und Durst haben, weil wir unserem Körper Energie und Flüssigkeit zuführen müssen, essen und trinken wir. Und schon scheint heute, trotz oder gerade wegen des Überflusses in den westlichen Industrieländern, alles so kompliziert. Zu viel tierisches Fett, zu viel Zucker, zu viel Salz, zu viel Alkohol ? Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diabetes ? Doch was genau ist wirklich schlecht für die Gesundheit, was ist gut? Immer tiefer schauen Wissenschaftler in die Töpfe, gehen Vitaminen Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten, Ballast- oder Mineralstoffen auf den Grund. Und da Essen und Trinken nicht nur Last, sondern auch Lust ist, kommt auch der Gaumen im Dossier Forschung für Essen und Trinken auf seine Kosten ? etwas beim Prickeln des Champagners oder dem köstlich-herben Aroma eines Espresso.

20.8.04

Freilandmuseum Windsheim: Ausstellung "Gasthäuser - Geschichte und Kultur".

coverNoch bis zum 12. Dezember 2004 zeigt das Freilandmuseum Bad Windsheim die Ausstellung "Gasthäuser - Geschichte und Kultur". 800 Jahre Entwicklung und Veränderung des kommerziellen Gasthauses zeigen eine kleine Kulturgeschichte auf. Die Schau des Ausstellungs-Verbundes "Leben und Arbeiten auf dem Lande" zeigt die ganze Bandbreite der Bedeutung von Gasthäusern und Herbergen, Kneipen und Besenwirtschaften, Cafés und Biergärten, Szene-Restaurants bis hin zu Lifestyle-Küchen auf.

Erhältlich ist auch ein reich bebildeter Begleitband zur Ausstellung: "Gasthäuser. Kulturgeschichte der Gasthäuser" herausgegeben von Herbert May und Andrea Schilz. Der Band behandelt Themen der Kulturgeschichte des Gasthauses, der Typologie in verschiedenen Regionen und der unterschiedlichen Funktionen der Gasthäuser. Dabei werden u.a. auch so interessante Aspekte wie "Wrtshaussingen", "Frauen und Gasthäuser", "Abort und Hygiene" oder "Erlebnisgastronomie" beleuchtet.

18.8.04

Tellergericht.

"Tellergericht" ist ein polemischer Bericht über kulinarischen Analphabetismus und zugleich ein oberflächliches Lesebuch für Liebhaber des Essens. Der Spiegel-Reporter Ullrich Fichtner, für seine Reportagen mehrfach u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet, richtet seinen Blick auf unsere Eßkultur, daß man Lust auf Veränderung verspürt. Zwischen Drehbüchern der Food-Designern und Omas Rezeptkladden, Schlacht- und Biohöfen läßt er den Leser staunend in Reagenzgläser, Körbe und Töpfe blicken. Die Arbeit von Spitzenköchen wird in einem Kapitel gewürdigt.

16.8.04

Lueneburg-Haus.

Jochen Strehler und Jan Peter Marxen haben 2001 (als Co-Autoren des Schriftsteller und Journalisten Jens Mecklenburg) das Buch "Zu Gast in Schleswig- Holstein. Moderne Zeiten" verfaßt. "Zu Gast in Schleswig-Holstein" ist ein lustvoller kulinarischer Führer, mit traditionellen Gerichten und einer modernen, oft verblüffenden Variante. Dem klassischen Dorsch mit Senfsauce steht ein mediterraner Dorsch mit Pasta in einer Majoran-Blutwurst-Sauce gegenüber. Dem Grünkohleintopf ein peppiger Grünkohlsalat. Weinempfehlungen und Hintergründiges über Land, Leute und Küche runden das Buch ab und machen Appetit auf die neue Küchenkultur im Norden.

Beide zusammen erweitern demnächst in Kiel ihr "Lüneburg-Haus" in der Dänischen Straße um ein Mischkonzept aus Bistro und Lebensmittel-Einzelhandel. Das Konzept erinnert an Grashoff's Bistro in Bremen (1 Michelin-Stern). (via "Betreiber des Lüneburg-Hauses arbeiten an einem komplett neuen Gastronomie-Typ in Kiel", in: Kieler Nachrichten vom 16. August 2004).

8.8.04

Gast-Häuser und historische Hotels: Bayern.

Ein weiterer Band der Reihe "Gast-Häuser und historische Hotels" erscheint im Oktober 2004 und ist Bayern gewidmet: "Gast-Häuser und historische Hotels: Bayern" von Susanne Wess.

Diese Bücher sind keine Gourmet-Führer mit "Stern-, Kochmützen- oder Messer- und Gabelbewertung", sondern beschreiben Häuser, die ein Ambiente haben, das die Vergangenheit noch spüren läßt, durch eine eng mit der Bevölkerung und ihren Gebräuchen verwobene Tradition und teilweise auch durch ihre idyllische Lage.

Es finden sich in diesen Führern kleine, bescheidene Wirtshäuser ebenso, wie historische Hotels in den alten Mauern von Schlössern, Burgen oder Herrenhäusern. Allen ist ein guter Service gemeinsam. In jedem Band werden über 100 historische Gast-Häuser und Hotels auf mehreren Seiten ausführlich vorgestellt. Vierfarbabbildungen geben dem Leser außerdem einen ersten optischen Eindruck. Bisher erschienen sind Bände über

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Hotels in Deutschland.

Seit einiger Zeit ist Bewegung auf dem Hotelmarkt zu beobachten. Eine regelrechte Avantgarde von Hotelarchitekten und Designern hat erkannt, dass sich die Ansprüche an das Reisen, kurzzeitige Wohnen, Leben und Arbeiten verändert haben. Fünf Sterne sind noch lange keine Garantie für geschmackvolles Design und guten Stil. Ein erstklassiges Hotel soll vor allem durch ein hohes Maß an Individualität bestechen und das Bedürfnis nach dem ganz Besonderen und Ausgefallenen stillen.

Mit dem gegenwärtigen Design- und Wellness-Boom steigt die Nachfrage nach derartigem und auch die etablierten Häuser und Ketten erkennen die Zeichen der Zeit. Sie beginnen, sich mit neuen gestalterischen Konzepten auf die "modern travellers" einzustellen.

Im November 2004 erscheint im Verlagshaus Braun die Publikation "Hotels in Deutschland". Sie richtet ihren Blick auf den Beitrag deutscher Architekten und Gestalter zu der aktuellen dynamischen Entwicklung im Hoteldesign. Auf rund 300 Seiten werden mit etwa 350 farbigen Abbildungen und kurzen Texten 80 zum Teil sehr verschiedene Konzepte von Hotelarchitektur und -design, wie sie in Deutschland zu finden sind, präsentiert.

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6.8.04

Prüfungsbuch Systemgastronomie.

Das "Prüfungsbuch Systemgastronomie" von von Harald Dettmer (Hrsg.) ist in zweiter, aktualisierter Auflage erschienen. Der Fragenkatalog wurde um neue Fragen erweitert, wie z.B. zum Thema Controllinginstrumente im Controllingprozeß. Der Titel ergänzt das "Prüfungsbuch Gastgewerbliche Berufe - gästeorientiert" und wendet sich an den Auszubildenden, die sich im Bereich Systemgastronomie spezalisieren. Inhaltlich orientiert sich der Band u.a. am Stoffkatalog für die IHK-Abschlußprüfung. Das Taschenbuch mit 192 Seiten im handlichen Format läßt sich bequem mit führen.

Mehr über Systemgastronomie erfahren Sie in unserem Beitrag "Systemgastronomie - eine Branche gibt Gas".

Prüfungsbuch für Gastgewerbliche Berufe - gästeorientiert.

coverFür die Neuausgabe des "Prüfungsbuch für Gastgewerbliche Berufe - gästeorientiert" von H. Dettmer (Hrsg.) wurden alle Themengebiete überarbeitet, aktualisiert und auf den Euro umgestellt. So wurden z. B. die Themen Wirtschaftskunde, Mathematik, Technologie und EDV auf den neuesten Stand gebracht. Der Bereich Marketing wurde zugleich erweitert. Neu hinzugekommen ist das Kapitel "Warenwirtschaft und Controlling". Außerdem werden neue Möglichkeiten der Informationstechnik, wie z. B. Textverarbeitungsprogramme für Speisekartenerstellung, Internet, Werbung über Web-Sites, Zimmerreservierung über Internet, elektronische Bestell- und Zahlungssysteme behandelt.

Das Buch entspricht den Vorgaben des Bundesrahmenlehrplans für gastgewerbliche Berufe und ist unverzichtbar für die Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlußprüfung von Auszubildenden im Berufsfeld Gastgewerbe. Es bereitet zum einen auf die aktuelle Form der schriftlichen Abschlußprüfung vor und bietet methodisch differenzierte Multiple-Choice-Aufgaben zur Wiederholung und Festigung der Prüfungsinhalte an. Eine Fragensammlung mit Antworten ruft die Fülle des Lernstoffes noch einmal ins Gedächtnis (das Buch hat 552 Seiten!). Die Prüflinge werden dadurch auch auf den mündlichen und praktischen Prüfungsteil vorbereitet. Das handliche Format erlaubt es, das Buch auch mal unterwegs zu studieren, etwa in der Bahn.

Auch branchenunerfahrene, lebenserfahrene Einsteiger können damit ihr Wissen prüfen, um festzulegen, welche Wissenslücken sie besser schließen sollten.

4.8.04

Rache ist Blutwurst.

Das "Schwarzbuch der Rache" ist jetzt auf deutsch erschienen. Die amerikanische Originalversion ist ein Kultbuch für rachsüchtige Menschen aber auch für schadenfreudige Leser. Versammelt sind darin 333 wahre Geschichten über Racheakte, z.B. eine Geschichte über zwei Gäste, denen Hausverbot erteilt worden ist und die sich an ihrem Wirt gerächt haben (via Stiegl's Bierletter Nr. 33).

I, Robot.

Morgen, am 5. August, startet der Kinofilm "I, Robot". Die Vorlage stammt von dem Biochemiker und Futorologen Isaac Assimov, stellt eine Reise durch die Geschichte der Roboterentwicklung dar und ist zugleich eine Sammlung von Kurzgeschichten um ein Cop-Pärchen, bestehend aus einem Menschen und einem Roboter. Die Kriminalfälle können beide nur gemeinsam lösen, weil man dazu wie ein Mensch aber auch wie ein Roboter denken können muß. Asimov hat in diesen Stories seine drei Gesetze für das Verhalten von Robots entwickelt, die in die Geschichte der Science Fiction eingegangen sind.

Leider hat man die Hauptrolle mit Will Smith besetzt und ihm völlig unnötige Action-Szenen in die Story reingeschrieben. Genauso gut könnte man den Kommissar Bärlach in Dürrenmatts Richter und Henker mit Sylvester Stallone besetzen. Mein Tipp: Lesen Sie die Kurzgeschichten (deutsch: "I, Robot" und ersparen Sie sich diesen Film, es sei denn, Sie gehören zur Popcorn-Generation.

Wenn Ihnen die Kurzgeschichten von Isaac Asimov gefallen haben, können Sie sich auch an seine besseren Romane wagen. Seine "Foundation-Trilogie" hat möglicherweise Osama bin Laden zu Al Qaida angeregt. Argumente für diese These finden sich im Artikel "War of the worlds", in: Guardian Unlimited vom 24. August 2002.

3.8.04

Alles Zufall.

Zur Zeit macht das im Juli erschienene Buch "Alles Zufall" von Stefan Klein Furore. Der Autor behauptet darin und belegt dies mit vielen Beispielen, daß der Zufall eine viel größere Rolle in unserem Leben spielt als wir denken und daß er Chancen bietet, die wir häufig übersehen.

Wie der Zufall so spielt, erschien heute in Frankfurt am Main die Tageszeitung "Frankfurter Rundschau" zufällig mit dem wahren Untertitel "Abhängige Tageszeitung", statt mit dem falschen Versprechen "Unabhängige Tageszeitung" wie regelmäßig. Schuld daran war kein kritischer Geist in Verlag oder Redaktion, sondern wie die Leitung in der nächsten Ausgabe wohl beteuern wird, - na wer wohl - ein Zufall, ein technischer Fehler, der zufällig einen Sinn produziert. Siehe dazu: "Die Un-Veröffentlichte" von Thomas Schulz, in: Spiegel Online vom 3. August 2004.

Es ist wohl auch ein Zufall, daß die Welt am Sonntag am 1. August 2004 enthüllt hat, daß die SPD den Chefredakteur eines ihr gehörenden Hamburger Magazins per Arbeitsvertrag zu wohlgefälliger Berichterstattung verdonnert hat ("SPD verpflichtet Magazin 'Szene' zu Parteitreue") und bei der Frankfurter Rundschau Arbeitsplätze vernichten will: "'Frankfurter Rundschau' baut ein Drittel der Belegschaft ab", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2004.

1.8.04

Verpflegung für Kids in Kindertagesstätte und Schule.

Immer mehr Kinder bleiben bis zum Nachmittag in ihren Betreuungseinrichtungen und Schulen und werden in zunehmendem Maße auch dort verpflegt. Gleichzeitig gewinnt das Einüben eines gesunden Essverhaltens an Bedeutung, um ernährungsabhängigen Erkrankungen von Anfang an vorzubeugen. Neben den theoretischen Grundlagen einer gesunden Ernährung enthält das Heft der aid konkrete Vorschläge für Frühstück, zweites Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsimbiss für verschiedene Altersgruppen. Der Ratgeber für Eltern, Erzieher und Lehrer beschreibt zudem unterschiedliche Verpflegungssysteme für die warme Mittagsmahlzeit und erklärt, wie die Verpflegung in Kinderkrippen, Kindertagesstätten und Schulen optimiert werden kann. Konkrete Beispiele und zahlreiche Fotos zeigen, dass gesundes Essen Spass macht und schmeckt.

Die 44seitige Broschüre "Verpflegung für Kids in Kindertagesstätte und Schule" von Ute Gomm und Gudrun Schiering kann im Medienshop des aid Infodienstes online bestellt werden.